Zum Inhalt springen

Was ein Programm wirklich ist

Ein Programm ist eine Temperatur, eine Dauer und manchmal ein Druck, mit einem Etikett darauf. Etiketten zu zählen sagt fast nichts.

Die Rechnung hinter dem Etikett

„Schongaren“ ist ein niedrig gehaltenes Thermostat. „Joghurt“ ist ein noch niedriger gehaltenes. „Reis“ ist ein Thermostat und eine Zeitschaltuhr. Bei einem Schnellkochtopf sind die meisten Programme ein Druck und eine Dauer.

Nichts davon ist ein Vorwurf. Es wird einer, sobald die Anzahl die Überschrift ist und die Zahl darunter fehlt.

Die Zahl darunter

Bei einem Multikocher ist es kPa. Aigostar gibt 60 kPa über drei wählbare Stufen an; Midea gibt 80 kPa an. Zwei Maschinen auf dieser Seite geben überhaupt keinen Druck an — und beide führen mit ihrer Programmzahl.

Programme, die etwas hinzufügen

  • Brauns iTexture Control: sechs Programme, gekreuzt mit drei Konsistenzen, sodass der Maschine gesagt wird, was und wie weit.
  • Instant Pots Speicher: Ihre eigene Zeit und Temperatur, auf eine Taste gelegt.
  • Ufesas Linkslauf: das Messer rührt, ohne zu schneiden.

Jedes davon fügt eine Dimension hinzu statt eines Namens.

Was man stattdessen vergleicht

Druck, Temperaturbereich, Fassungsvermögen, woraus der Topf besteht, und ob es Ersatzteile gibt. Alles davon sind Eigenschaften der Maschine; ein Programm ist eine Eigenschaft des Etiketts.

Häufig gestellte Fragen

Programme sind also nutzlos?

Nein — aber ihre Anzahl ist es. Ein gut gemachtes Programm nimmt eine Entscheidung ab, die man sonst schlecht träfe. Achtzehn Programme auf einer Maschine, die ihren Betriebsdruck nicht angibt, sind achtzehn Etiketten auf einer Unbekannten.

Welche Programmfunktionen sind wirklich nützlich?

Die, die eine Dimension hinzufügen statt eines Namens: Braun, das sechs Programme mit drei Konsistenzen kreuzt, Instant Pot, das Ihre eigenen Einstellungen auf eine Taste speichert, und Ufesas Linkslauf, der rührt, ohne zu schneiden.

Zuletzt geprüft am 23. August 2026

Die Ausstattung, die das voraussetzt

Alles oben funktioniert mit dem, was Sie schon besitzen. Das hier sind die Produkte, zu denen wir greifen würden, und jedes verlinkt die vollständige Bewertung statt direkt einen Shop.

  • Aigostar AIG-8433325206994

    6 L · 1 000 W · 60 kPa · 3 Druckstufen

    Ein elektrischer Schnellkochtopf mit 6 Litern, der die zwei Zahlen angibt, nach denen diese Familie entschieden wird: 1 000 W und bis zu 60 kPa, über drei wählbare Druckstufen. Achtzehn Programme, ein antihaftbeschichteter Innentopf, mehr als zehn angegebene Sicherheitssysteme und — ungewöhnlich — ein gedrucktes mehrsprachiges Rezeptbuch statt eines PDFs.

    Ideal für: Einen ersten elektrischen Schnellkochtopf, mit drei Druckstufen und etwas Gedrucktem zum Lesen.

    7,2/10

    ≈ 68 €

  • Braun JB9040BK

    1 600 W · 18 Programme · 10 Stufen

    PowerBlend 9: 1 600 W, ein dreieckiger 2-Liter-Behälter aus Tritan, der laut Braun keine toten Ecken lässt, achtzehn Programme, zehn manuelle Stufen und eine Pulsfunktion. iTexture Control kreuzt sechs Automatikprogramme mit drei Konsistenzen — fein, mittel oder grob — und die PrecisionEdge-Messer sind in Solingen geschmiedet.

    Ideal für: Wer eine bestimmte Konsistenz will, reproduzierbar, und mehr als zwei Einstellungen benutzt.

    8,7/10

    ≈ 140 €

  • Instant Pot 112-0167-01-EU

    1 200 W · 5,7 L · 10-in-1

    Der Instant Pot Pro: 1 200 W in einem Edelstahlkörper mit 5,7 Litern, der zehn Rollen abdeckt — Schnellkochtopf, Schongarer, Reiskocher, Dampfgarer, Bratpfanne, Sterilisator, Joghurtbereiter und Sous-vide darunter. Instant Pot gibt ein um 20 % schnelleres Vorheizen und bis zu 70 % kürzere Garzeiten an, und dass Einstellungen auf eine Taste gespeichert werden können.

    Ideal für: Wer Rezepte wiederholt und will, dass die Maschine sie sich merkt.

    8,4/10

    ≈ 170 €